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Rosé liegt im Trend

Die Beliebtheit des Roséweins wächst. Auch wenn der Weinkonsum insgesamt einen rückläufigen Trend verzeichnet, hat laut des Deutsche Weininstituts (DWI) der Rosé im vergangenen Jahr sogar um vier Prozent zulegt. Viele Weintrinker genießen den Rosé mittlerweile ganzjährig, doch er bleibt vor allem eines: Ein toller Sommerwein.

Der fruchtig-frische Roséwein ist ein idealer Begleiter zur leichten Sommerküche, wie Salat, Pizza, Gemüse oder Grilladen. Damit gehört ein gekühlter Rosé zu jeder Sommerparty. Aber auch in den Restaurants wird der „leichte“ Wein als Alternative zur Rot- und Weißweinkarte immer beliebter. 


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Anbau und Weinlese

Die Heimat des Rosé liegt in Südfrankreich. Doch nicht mehr nur in der Provence werden besondere Roséweine, wie die Sorten Carignan und Cinsault, gekeltert. Schon längst haben Anbaugebiete in Spanien, Italien und Deutschland an Bedeutung gewonnen und sind darauf bedacht das Potenzial der Rosé-Kultur voll auszuschöpfen und seine Produktion stetig zu verfeinern.

Die Qualität des Rosé beginnt im Rebberg mit der Anpflanzung geeigneter Traubensorten, in der Hege und Pflege der Rebberge, und sie setzt sich fort bei der Weinlese. Für Roséweine werden die ersten Trauben der jungen Reben verwendet, da sie noch weniger Tannine (Gerbstoffe, die bitter im Geschmack sind) und Farbstoffe enthalten. Das sorgt dafür, dass in den daraus gekelterten Weinen die Frucht besser zur Geltung kommt.

Herstellung von Rosé

Immernoch teilen manche den Gauben, Roséwein würde durch das Mischen von Weiß- und Rotwein hergestellt. Das dies ein irrwitziger Gedanke ist, muss man einem Rosé-Liebhaber nicht erklären. Natürlich wird ein Roséwein aus Rotweintrauben gekeltert. Die Farbintensität wird dabei nicht durch die Traubenart, sondern durch die Herstellungsmethode bestimmt.

Für einen hellen Roséwein werden unzerkleinerte rote Trauben nur schwach gepresst. Der Most (angegorenen Fruchtsaft) gärt dann ohne die Schalen, in denen ein Großteil der Farbstoffe gespeichert ist. Dadurch bleiben die Farbe und das Aroma besonders zart.

Für einen Rosé mit einem intensiveren Aroma und einer kräftigeren Farbe gärt der Most bis zu drei Tage lang in der Maische (Brei aus Fruchtfleisch und Kernen, der durch das Anquetschen der Trauben entsteht) und wird dann abgezogen. Durch diese so genannte Maischengärung tritt der Farbstoff aus den Beerenhäuten in den Jungwein über. Je länger der Most zusammen mit den Beerenhäuten schwimmt, desto mehr Farbstoff können diese abgeben und den Roséwein dunkler werden lassen.

Das Spiel mit der Säure

Ein extraktreicher Roséwein wird idealerweise mit 10-12°C, ein leichter Roséwein mit 8-10°C serviert. Die Trinktemperatur hat einen großen Einfluss auf die wahrgenommene Säure des Weins. Je wärmer der Rosé serviert wird, desto schwächer wird seine Säure wahrgenommen und Komponenten wie Süsse, Alkohol und Aromen rücken stärker in den Vordergrund. Umgekehrt dominiert bei einem sehr kalt servierten Rosé die Säure.

Wenn also ein Rosé zu einem Gericht mit kräftiger Säure serviert wird, wie zum Beispiel Gerichte mit Tomaten muss er eher an der kühlen unteren Grenze serviert werden.

Lagerung

Rotweine wie Burgunder und Bordeaux können bis zu 10 Jahre gelagert werden. Einen Rosé sollte man jedoch nicht lange lagern und ihn so jung wie möglich trinken. Sobald die Farbe ziegelrot oder bräunlich wird, ist der Roséwein zu alt.