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Die heilende Kraft aus der Tiefe

Heilwasser ist eines der ältesten Naturheilmittel der Menschheit und schon seit Jahrtausenden bekannt. Bei den alten Römern verordneten Ärzte Heilwasser zur Linderung diverser Beschwerden und auch Pfarrer Sebastian Kneipp war überzeugt: „Es gibt kein Heilmittel, das sicherer heilt als Wasser“. Was ist so besonders an den Quellen, die man meist in der charakteristischen grünen Glasflasche im Getränkemarkt findet? Wir haben die wichtigsten Infos zu Heilwasser gesammelt:

So entsteht Heilwasser

Heilwasser ist eine besondere Art des Mineralwassers, seine Entstehung verläuft identisch: Regenwasser versickert in der Erde und durchläuft auf seinem Weg in die Tiefe verschiedene Gesteinsschichten. Dieser Weg dauert oft hunderte von Jahren und führt manchmal mehrere hundert Meter unter die Erdoberfläche. Dabei nimmt das Wasser verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente auf – je nach Gesteinsart in unterschiedlichen Konzentrationen und Zusammensetzungen. Der Vorgang der Versickerung dauert so lange an, bis das Wasser auf eine undurchdringliche Schicht stößt und ein Reservoir bildet. Es wird entweder von dort mittels Bohrung gefördert, oder schießt durch eigenen Druck wieder an die Erdoberfläche, wo es vom Brunnenbetrieb abgefüllt wird.

Heilwasser - ein echtes Naturtalentinfografik_heilwässer_anwendungen_inhaltsstoffe.jpg

Jedes Heilwasser ist in seiner Zusammensetzung einmalig und wird so abgefüllt wie es aus dem Boden kommt. Es darf nur Eisen entzogen und Kohlensäure entfernt oder hinzugefügt werden. Die im Heilwasser gelösten Mineralstoffe haben ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Körper. Zum Beispiel wirkt Hydrogencarbonat alkalisierend – ist also in der Lage, Magensäure zu binden. Sulfat hingegen wirkt verdauungsfördernd und regt Darm und Galle an. Diese und andere Mineralstoffe sind im Heilwasser auf natürliche Weise gelöst und können so vom menschlichen Organismus optimal aufgenommen und verarbeitet werden.

Heilwasser = Arznei

Auch wenn man es nicht in der Apotheke, sondern im Getränkemarkt kauft: Heilwasser genießt nach § 2 Abs. 1 Arzneimittelgesetz den Status eines Arzneimittels und benötigt eine staatliche Anerkennung. Dafür muss die Quelle eine nachgewiesene medizinische Wirkung haben und zum Beispiel bei Magen-Darm-Beschwerden oder Harnwegsinfekten helfen.

Hier hilft es

Wer ein natürliches, sanftes Mittel gegen gewisse Beschwerden sucht, ist bei Heilwasser sehr gut aufgehoben.

content-getraenkewissen-mineralwasser-heilwasser-spezial-flasche-natur.jpgBei Harnsteinen oder Harnwegsinfekten erhöht Heilwasser die Harnmenge, wodurch auch die Harnwege durchgespült werden. Gegen Sodbrennen oder Reizmagen hilft ein Heilwasser mit hohem Anteil an Hydrogencarbonat (ab ca. 1.300 mg/L), denn dieser Mineralstoff ist ein Säurepuffer.

Bei Verstopfung helfen Heilwässer mit hohem Sulfatgehalt (ab ca. 1.200 mg/L) sanft und verlässlich. Sulfat regt die Darmfunktion an und hilft schonend und mild bei Verdauungsstörungen, regt aber auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse und Gallenblase an.

Bei Calciummangel hilft ein calciumreiches Heilwasser, Osteoporose vorzubeugen bzw. die Symptome zu lindern. Es gibt noch zahlreiche weitere Fälle, bei denen Heilwasser hilft, z.B. Diabetes Mellitus, Gicht oder einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Die medizinische Wirkung eines Heilwassers steht immer auch auf dem Flaschenetikett. Doch nicht nur zur Heilung oder Linderung von Beschwerden ist das kostbare Naturprodukt ideal – auch gesunde Menschen können mit regelmäßigem Heilwasserkonsum vorbeugen und fit bleiben.

Täglich trinken erlaubtcontent-getraenkewissen-mineralwasser-heilwasser-spezial-frauen-trinken-heilwasser---kopie.jpg

Oft meinen Verbraucher, Heilwasser dürfe nur vom Arzt verordnet und keinesfalls ständig getrunken werden. Dies stimmt in der Regel nicht. Die meisten der rund 35 deutschen Heilwässer sind sehr bekömmlich und ideal zum Dauerkonsum, da sie keine Nebenwirkungen haben. Ein längerer, regelmäßiger Verzehr ist sogar oft Voraussetzung für die volle Wirkungskraft der Quelle. Im Zweifel gilt der altbekannte Satz "Lesen Sie das Etikett und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" – oder Ihren GEFAKO Getränkespezialisten.

Tipps zur Trinkkur

Bei einer Trinkkur wird über einen bestimmten Zeitraum (also z.B. 4 Wochen) täglich Heilwasser in fest definierten Mengen getrunken. Die empfohlene tägliche Dosis wird meist über den Tag verteilt eingenommen. So können die Wirkstoffe optimal vom Körper aufgenommen werden. Und es trägt auch ganz nebenbei zum ausgeglichenen Wasserhaushalt des Körpers bei.

Bei einer Trinkkur gegen Verdauungsstörungen sollte hingegen morgens auf nüchternen Magen das erste Glas Heilwasser getrunken werden, dann jeweils vor den Mahlzeiten.

Wie stark ein Heilwasser wirkt, kann oft auch durch die verzehrte Menge beeinflusst werden, z.B. wird bei Heilwässern mit hohem Sulfatgehalt die abführende Wirkung durch eine erhöhte Trinkmenge gesteigert.

Weitere Infos zu Heilwasser und eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Quellen finden Sie auch in unserem großen Mineralwasser-Vergleich.

Hier haben wir einen eigenen Button für Heilwasser eingerichtet, mit dem Sie unsere GEFAKO Heilwasser-Vielfalt auf einen Blick sehen können.

Weitere wichtige Informationen zu Heilwasser finden Sie auch unter www.heilwasser-ratgeber.de von Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralwasser e.V.

Bilder und Grafik: von www.heilwasser.com bzw. Informationsbüro Heilwasser